Auftritt | Chor | Lebensgefühl | Rampenlicht

Fields of Gold – oder warum da so viele Tränen drin stecken!

von am 26. Juni 2018

Am 01.07.2018, da ist es soweit. Der Chor One Voice wird auf der Bühne stehen, einen ganzen Abend lang, als alleiniger Programmpunkt. Das ich da dann doch ein wenig aufgeregt bin, dass muss ich ja nicht erwähnen.
Natürlich kenne ich das schon. Ich meine, hey, man mag es mir nicht ansehen. Und eigentlich bin ich ja so rein privat eher die Stille, aber wenn es um eine Bühne geht, dann kenne ich nichts. Da werde ich dann zur Rampensau. Egal, ob ich was moderiere (für Kibo.FM), oder singe (alleine oder mit Sascha) oder auch schauspielere (Theater AG in der Schule). Ich bin in den ersten Sekunden auf der Bühne voll mit Lampenfieber und dann wird ein Schalter umgelegt. Da befinde ich mich in meiner kleinen Welt und es macht mir einfach Spaß, was ich da tu. Und das kam bisher auch immer bei den Menschen an. Lob und Zuspruch tun nach so einem Auftritt so unsagbar gut. Vor allem das Lob letztes Jahr nach dem Auftritt beim Theaterfest war toll. Es kam gezielt eine Dame auf mich zu, strahlte mich an und sagte, wie toll wir doch gesungen hätten. Diese Bestätigung ist es, die ich brauche und für die ich das alles auf mich nehme. Andere holen sich das im Job oder in der Familie. Mein Job und eine Art Familien- (Kind?-) Ersatz ist eben der Chor. Jeder Mensch mag es doch schließlich, wenn er für seine Leistungen Anerkennung bekommt.

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Chor | Kopfkino

You’ve got a friend

von am 9. Juni 2018

Ein neues Kopfkino. Von meinem Ohrwurm, den ich seit ein paar Wochen habe. Der Chor sei mal wieder Dank. Heute entführt mich Carole King mit ihrem Lied „You’ve got a friend“.

When you’re down in troubles
And you need some love and care
And nothing, nothing is going right

Hannahs Welt geriet aus den Fugen. Sie war vor einem halben Jahr ganz allein von zu Hause in die große weite Welt gezogen. Ihre Freunde und ihre Familie hat sie zurückgelassen. Für den Traum vom Job im Ausland. In einer großen Zeitung als Journalistin. Doch sie war hier noch nicht der große Star, wie ihr das alle nach dem Studium in Deutschland versichert hatten. Sie war eher die für die Kaffeemaschine zuständig.
Doch heute konnte Hannah nicht zur Arbeit. Sie hatte sich eine fette Grippe eingefangen und lag nun mutterseelenallein und von Heimweh geplagt in ihrem kleinen Appartment und hustete sich die Seele aus dem Leib. Sie vermisste ihre Mama. Die hätte ich jetzt eine Suppe gebracht, hätte nach dem Rechten geschaut. Sie wäre einfach für Hannah dagewesen. Doch Hannahs Mama war auf der anderen Hälfte des Globus und Hannah konnte nichts dagegen tun. Sie fühlte sich miserabel.

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