Musikgefühl

Der Soundtrack meines Lebens

You’ve got a friend

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Both sides now

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Fields of Gold

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Vom Singen in die Maske

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Chor | Kopfkino

You’ve got a friend

von am 9. Juni 2018

Ein neues Kopfkino. Von meinem Ohrwurm, den ich seit ein paar Wochen habe. Der Chor sei mal wieder Dank. Heute entführt mich Carole King mit ihrem Lied „You’ve got a friend“.

When you’re down in troubles
And you need some love and care
And nothing, nothing is going right

Hannahs Welt geriet aus den Fugen. Sie war vor einem halben Jahr ganz allein von zu Hause in die große weite Welt gezogen. Ihre Freunde und ihre Familie hat sie zurückgelassen. Für den Traum vom Job im Ausland. In einer großen Zeitung als Journalistin. Doch sie war hier noch nicht der große Star, wie ihr das alle nach dem Studium in Deutschland versichert hatten. Sie war eher die für die Kaffeemaschine zuständig.
Doch heute konnte Hannah nicht zur Arbeit. Sie hatte sich eine fette Grippe eingefangen und lag nun mutterseelenallein und von Heimweh geplagt in ihrem kleinen Appartment und hustete sich die Seele aus dem Leib. Sie vermisste ihre Mama. Die hätte ich jetzt eine Suppe gebracht, hätte nach dem Rechten geschaut. Sie wäre einfach für Hannah dagewesen. Doch Hannahs Mama war auf der anderen Hälfte des Globus und Hannah konnte nichts dagegen tun. Sie fühlte sich miserabel.

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Kopfkino | Lieblingslied

Both sides now

von am 23. Mai 2018

„Both sides now“
Ein Lied von Joni Mitchell, ein paar Mal gecovert, sogar von meinem persönlichen Helden Ronan Keating. Ich habe es schon im Gesangsunterricht gesungen und wünsche mir, wie nichts sonst, das Lied auch irgendwann mit dem Chor zu machen.

Dieses Kopfkino wird heute sehr privat und die Filmreihe hat drei Teile.
Herzlich willkommen.

Both sides now

Rows and flows of angel hair

And ice cream castles in the air

And feather canyons everywhere

I’ve looked at clouds that way

 

Es war einmal ein Mädchen. Das schaute stets verträumt zum Himmel heraut. Die Wolken dort am Himmel regten sehr ihre Fantasie an. Sie sah stets ganze Geschichten in diesen Wolken, die sie auch aufschrieb. Engelshaare wurden über den Himmel gespannt. Schlösser wurden im Himmel gebaut, die aus Eiscreme, aus Zuckerwatte und Glitzer waren. Die Welt schien unendlich, Träume konnten war werden. Und alles war stets hell, alle Menschen waren gut und das Leben hielt so viele Möglichkeiten für das Kind bereit.

 

But now they only block the sun

They rain and snow on everyone

So many things I would have done

But clouds got in my way

 

Aber irgendwann, da wurden die Wolken am Himmel auf einmal grau. Die ganze Welt war auf einmal grau. Es regnete und die Welt des Mädchens stand Kopf. Nichts war mehr so, wie es vorher. Die Kindheit endete mit einem Schlag. Viele Träume zerbrachen und das Mädchen stellte fest, dass das Leben nicht einfach ist. Es bestand nicht nur aus spielen und lachen. Tränen flossen, es galt, viel zu ertragen und durchzustehen.

 

I’ve looked at clouds from both sides now

From up and down and still somehow

It’s cloud’s illusions I recall

I really don’t know clouds at all

 

 

 

Aber nach allen dunklen Wolken kam auch wieder der Sonnenschein. Das Mädchen verstand schnell, dass es eben beide Seiten geben muss. Und sie beschloss, sich die Zuckerwattewolken im Herzen einzuschließen, damit sie an dunklen Tagen nicht verzweifeln muss. Denn eines war ihr klar. Egal wie viele dunkle Wolken sie nun auch schon erlebt hatte, alle kannte sie noch nicht.

 

 

Moons and Junes and ferries wheels

The dizzy dancing way you feel

As every fairy tale comes real

I’ve looked at love that way

 

 

Mit der Sonne im Herzen ging ihr Leben weiter und sie wurde zu einer jungen Frau. Sie verliebte sich und alles schien so leicht und einfach. Sie war schwindelig vor Glück, es war wie Tanzen und mit der Hochzeit wurde ein Märchen war. Es konnte doch nur alles gut werden, wenn man den richtigen Mann an seiner Seite hatte. Es konnte einfach nicht anders sein.

 

 

But now it’s just another show

You leave ‚em laughing when you go

And if you care, don’t let them know

Don’t give yourself away

 

 

 

Aber in jedem Märchen muss es auch etwas „Böses“ geben. Es war das Unberechenbare. Alles war so gut geplant. Haus, Kinder und einfach ein traumhaftes Familienleben sollte es werden. Aber das Schicksal wollte es anders. Krankheit und Schicksalsschläge meinten es anders und das Leben ging seinen eigenen Weg.

 

 

I‚ve looked at love from both sides now

From give and take and still somehow

It’s love’s illusions I recall

I really don’t know love at all

 

 

 

Viele verstanden den Weg nicht, gaben den Verliebten die Schuld an ihrem Schicksal. Aber sie wussten, sie hatten sich und gaben sich nicht auf. Die Liebe wurde mit neuen Inhalten gefüllt, das Leben bekam einfach einen neuen Sinn. Die Liebe war nun voller Musik und Poesie. Das eigene Lachen erfüllte die Herzen.

 

 

Tears and fears and feeling proud,

To say „I love you“ right out loud

Dreams and schemes and circus crowds

I’ve looked at life that way

 

 

Und dann kamen die Tränen und die Ängste, aber auch das Gefühl von Stolz. Es gab ein Gefühlschaos und die Frau wusste nicht, wie ihr Geschah. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Es wächselte sich ab. Und das kleine Monster wechselte sich mit den zu lebenden Träumen in der Manege ab.

 

 

But now old friends they’re acting strange

They shake their heads, they say I’ve changed

Well something’s lost, but something’s gained

In living every day.

 

 

Freunde verstanden die Frau nicht oder das, was sie durchmachte. Sie  veränderte sich, weil das Leben sich veränderte. Dennoch war sie noch immer dieselbe, nur waren ihre Eigenschaften nun anders verteilt und gemischt. Sie musste sich neu definieren und mit sich selbst umgehen, damit das Leben sie nicht aus der Bahn werfen konnte.

 

 

I’ve looked at life from both sides now

From win and lose and still somehow

It’s life’s illusions I recall

I really don’t know life at all

I’ve looked at life from both sides now

From up and down, and still somehow

It’s life’s illusions I recall

I really don’t know life at all

 

 

Leben geht auch heute noch weiter und alles, was in den letzten Jahren geschehen ist, wird nun verarbeitet. Alles was vergraben wurde, kommt nun hoch. Und die Frau nimmt es mutig an und geht ihren weg. Um zu verstehen, wer sie ist, um zu verstehen, was es heißt zu leben. Um zu verstehen, dass Lebem beide Seite haben darf. Die gute und die schlechte und das man sich auch mal schwach fühlen darf. Man muss nicht nur stark sein, man muss nicht nur immer gut gelaunt sein und man muss sich für seine Tränen nicht schämen. Denn das Leben ist einfach so.

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Chor | Kopfkino | Lieblingslied

Fields of Gold

von am 18. Mai 2018

Ich habe meinen kleinen Blog sträflich vernachlässigt und möchte nun eine Reihe starten, die Kopfkino heißt. Im Chor werde ich oft gefragt, wie ich mir die Texte so schnell merken kann. Nun, ich bin ein sehr bildlicher Mensch. Ich glaube, deswegen lese ich auch lieber, als ich fernsehe. Und auch das Schreiben geht ja in diese Richtung. Wenn ich zuviel Kopfkino habe, dann wollen die Bilder raus und festgehalten werden. Es ist wie ein Film der sich auf meiner Gehirnrinde abspielt.

Ich nutze nun „Fields of gold“ in der Chorversion, um euch meine Geschichte dazu zu erzählen. Und ich widme die Geschichte der guten Alice, der die Geschichte hoffentlich helfen wird, diesen Text zu lernen.

„Fields of gold“

You’ll remember me when the west wind moves upon the fields of barley
You’ll forget the sun in his jealous sky as we walk in fields of gold

Ich  bin Adam. Und ich musst meine Mutter für eine Zeit verlassen. Ich wusste nicht, wann ich wieder komme, es konnte auch sein, dass ich für immer fort bleiben würde. Der Krieg war schuld. Ich sollte an der Front dienen. Sie sagte, dass sie das versteht, aber natürlich hatte sie Angst um mich. An dem Tag haben wir einen letzten Spaziergang gemacht. So wie früher. Über unsere Gerstenfelder. Die Sonne stand gerade sehr hoch am Himmel. Für Mai hatte sie schon eine sehr große Kraft. Vor der Sonne suchten wir Schutz am Rand der Felder und sie erzählte mir von Früher. Als ich noch ein Kind war. Dabei traten ihr die Tränen in die Augen, die sie sofort wegwischt.
Ich solle mir keinen Kopf machen, sagte sie.
Daraufhin legte ich meinen Kopf auf ihren Schoss, so wie ich das als kleiner Junge immer gemacht hatte. Und sie strich mir gedankenverloren über meine strohblonden Haare.
Ich wollte ihr etwas von der Traurigkeit nehmen und so sagte ich:
„Mama, immer dann, wenn der Westwind hier über unsere Felder weht, dann denk an mich. Und selbst wenn die Sonne noch so heiß am Himmel steht. Stell dir einfach vor, du gehst mit mir hier spazieren und schon wird es dir gut gehen.“

So she took her love for to gaze awhile upon the fields of barley
In his arms she fell as her hair came down among the fields of gold

Sie antwortete nicht. Sie saß einfach still da und tätschelte weiter meinen Kopf. Und sie bestaunte das Gerstenfeld und auch ich setzte mich wieder auf, und tat es ihr gleich.
Meinem Impuls folgend, legte ich meinen Arm um die Schulter meiner Mutter. Ich langen, mittlerweile ergrauten Haare, strichen über meinen Arm. Sie war so klein. Früher wirkte sie immer so groß. Aber nun war ich der Große.

Will you stay with me, will you be my love among the fields of barley?
We’ll forget the sun in his jealous sky as we lie in fields of gold

„Mein Sohn, ich weiß, dass du immer bei mir sein wirst.“
Ihre rechte Hand legte sie auf ihre Brust, dort, wo ihr Herz schlug.
„Du bist immer in meinem Herzen und dein Herz wird immer bei mir sein, weil du mein Sohn bist. Du nimmst mich und deine Heimat mit und du wirst auf dich aufpassen und gesund wiederkommen. Und ich werde hier warten, hier in den Gerstenfeldern, wenn die Sonne wieder hoch am Himmel steht.“ Dabei sah sie mich nicht. Sie schaute weiter verträumt und melancholisch auf die weiten Gerstenfelder, die die Sonne mittlerweile in ein strahlendes Goldmeer verwandelte.

I never made promises lightly and there have been some that I’ve broken
But I swear in the days still left we’ll walk in fields of gold
We’ll walk in fields of gold

Diese Geschichte ist nun schon lange her. Ich habe den Krieg überlebt und bin zu meiner Mutter zurückgekommen und wir sind wieder durch Gerstenfelder gegangen. So konnte ich meine Erfahrungen aus dem Krieg verarbeiten. Ich habe sie noch bei mir, aber sie sind nicht mehr unerträglich. Ich habe selbst viele verletzt und Versprechen gebrochen. Doch dieses habe ich gehalten. Weil meine Mama und die gemeisamen Spaziergänge einfach so heilsam für mich waren und noch immer sind.

Many years have passed since those summer days among the fields of barley
See the children run as the sun goes down among the fields of gold
You’ll remember me when the west wind moves upon the fields of barley
You can tell the sun in his jealous sky when we walked in fields of gold
When we walked in fields of gold, when we walked in fields of gold

Nach all den Jahren komme ich noch immer regelmäßig zu meiner Mama. Ich habe selbst eine Familie. Eine tolle Frau und zwei bezaubernde Töchter. Heute liege ich auf dem Schoß  meiner Frau am Gerstenfeld, während sie meinen Kopf tätschelt. Meine Mutter ist zu Hause und bereitet das Essen vor. Unsere Kinder rennen druch die Felder, lachen und spielen. Die Sonne ist so warm wie damals. Und als der Westwind die Gerstenhalme zum Tanzen bringt, muss ich lächeln. So viel habe ich gesehen, so viel erlebt. Aber immer wenn die Gerstenfelder sich bewegen, dann denke ich an all die schönen Zeiten und das mein Herz hier zu Hause ist.

Das sind natürlich nur meine Gedanken, die mir wie eine Art Dia-Show durch den Kopf gehen, wenn ich singe. Ich denke an Adam. Vielleicht bin ich dann gerade Adam, der mit den Gerstenfeldern Heimat verbindet, und sich auch an seine Mutter und sein Versprechen erinnert. Nie zu vergessen und immer wiederzukommen.

Was geht euch durch den Kopf, wenn ihr das Lied hört? Etwas ähnliches?

 

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Gesangsunterricht | Lebensgefühl

Vom Singen in die Maske

von am 16. Mai 2018

Huch?

Das geht ja mal gar nicht. Wenn man sich diesen Blog so anschaut, dann sollte man meinen, mein Leben sei ganz still und Musik spiele keine Rolle mehr. Doch dem ist ganz und gar nicht so. Es ist sogar eher das Gegenteil.

Im Chor gehe ich voll auf. Mir tut das Feedback so unendlich gut, ich mag die Choruschis und die Atmosphäre während der Proben. Ich freue mich jedes Mal unendlich, wenn eine neue Probe vor der Tür steht. Im Moment arbeinten wir an unserem Auftritt am 01. Juli im TAM in Bielefeld. Eine Veranstaltung, in der nur der Chor autreten wird.  Songs wie Fields of gold und You´ve got a friend begleiten mich seit Wochen und wecken so viel in mir an Emotionen. Das ist erschreckend und beruhigend zur gleichen Zeit!

Im Gesangsunterricht komme ich gut voran. Und soviel Lob wie in den letzten Wochen habe ich schon ewig nicht mehr kassiert. Wie von alleine vibrieren die Töne in der Maske und alles vibriert. Das habe ich durch viel üben und am Ball bleiben geschafft. Und ich finde, darauf kann ich zu recht stolz sein.

Und auch als Songwriterin bin ich nicht untätig. Nach einem Album voll mit englischen Texten, welches nun von Sascha noch ausgearbeitet wird, schreibe ich mein Soloalbum Seelenbilder.

Die Lieder stehen und wachsen nach und nach. Und es wird ein Album, komplett auf deutsch. Räubertochter wird die erste Single. Ich erfülle mir einen Traum, das mache ich für mich. Denn wenn ich Räubertochter sein will, dann kann ich das!

„Räubertochter“ #mysong #mywords #mymelody #singer #songwriter #deutschpop #deutschrock

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Sing lauter | Songwriting

Das erste Lied mit Playback und eingesungen

von am 2. Januar 2018

Es ist sicher weit weg von perfekt, aber es steckt voller Liebe und Emotionen, voller Vermissen und Tränen.

„Colors“

Mein erster eigener Song entstand ungefähr vor einem Jahr. Es war mein Weg, meinen Gefühlen der Trauer einen Ausdruck zu geben. Nur so konnte ich das alles ertragen. Bis heute.
Mir hilft die Musik bis heute. Alles was ich nicht sagen kann, das singe ich mit meinen Worten und meinen Melodien.

Deswegen bin ich stolz auf „Colors“. Und auf alles, was ich musikalisch bisher geschafft habe. Mama? Dieses Lied ist für dich und mich. Ich bin endlich eine Songwriterin. Und das tut so gut. Und alle die sagen, dass das nicht geht…. die sind mir egal. Denn das ist es, was ich brauche, um mich wohl zu fühlen. Wenn euch der Song gefällt, er euch abholt oder euch aus der Seele spricht, weil ihr auch so einen Menschen vermisst, dann lasst es mich gerne wissen.

Und an alle Kritiker: I don´t give a fuck about you!


 

 

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Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Songwriting

Die Musik nahm viel mit sich mit, und gab mir viel zurück.

von am 10. Dezember 2017

Das Jahr ist fast rum. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Gefühlt waren es mehr Tiefen als Höhen, aber wenn ich mich hinsetze, so wie jetzt, und mal drüber nachdenke, dann war es trotz aller Trauer, aller Niederschläge und Hiobsbotschaften doch ganz schön.

Und das habe ich meinem Musikgefühl zu verdanken, denn ohne dieses hätte ich diese letzten 12 Monate nur schwerlich ertragen.

Alles, was ich musikalisch dieses Jahr gemacht habe, dass war für mich mehr als nur bloßes Singen. Es war Therapie, es war Durchhalten, Festhalten, Loslassen, Zulassen und vor allen Dingen mich den Sachen stellen, die mich in den letzten Monaten so sehr aus der Bahn geworfen haben.

Ich habe es gebraucht, Texte wie eine Irre zu büffeln, bis sie einfach im Kopf saßen. Das beruhigte mich. Und immer, wenn mal wieder eine Panikattacke anklopfte, dann habe ich meine Lieder gesungen.

Panik, natürlich hat sie nichts mit Musik zu tun. Oder vielleicht auch doch. Denn für mich ist die Musik die beste Therapie.

Früher habe ich es als Herausforderung für den Rücken gesehen. Schmerzen aushalten, trotz den Schmerzen noch irgendwas machen können. In den letzten 12 Monaten ist die Musik viel mehr geworden. Ich singe mein Herzrasen weg, meine Angst. Ich brauche das, um nicht die Bodenhaftung zu verlieren.

Und natürlich weckt es meinen Ehrgeiz. Ich war schon immer ehrgeizig. Und vor allem dieses Jahr habe ich geübt und an mir gearbeitet.

Ich möchte mal behaupten, dass ich im Gesangsunterricht die größten Fortschritte gemacht habe, seit ich mit Jasmin begonnen habe. Das erfüllt mich mit Stolz und es tut einfach nur gut.

Ich möchte nächstes Jahr noch mehr arbeiten und üben.

Ich habe dieses Jahr so viele tolle Sachen erlebt. Das Chorwochenende mit den besten Choruschis und Chorklausis der Welt. Mit neuen Liedern und dem Gefühl, ich bin genau dort, wo ich sein will. Seit langem wurde mir bewusst, was mir das bedeutet. Wenn es die Musik, den Chor, die Kerstin, die Jasmin nicht geben würde in meinem Leben, dann hätte ich diese Jahr voll Trauer, voller Ängste in mir und dem ganzen lebendigen Wahnsinn nicht geschafft. Das alles war mir Halt, Hafen, Anker und erfüllte mich.

Ich bin so dankbar, für alles, was ich erleben durfte.

Der neue Probenraum und 12 eigene Songs, singen beim Theaterfest, Lieder, die ich ohne Jasmin nie gesungen hätte, ein Kopf voll mit Tieren, denn diese beiden Sangesfrauen reden mir ein in meinem Schädel sitzen Affen, Hunde, Pferde, Wale und in meinem Hals sitzt das Küken.
Ich durfte auf einer eisernen Hochzeit singen. Habe meine Bruststimme erweitert aber bin auch viel lockerer in den hohen Sopranstimmen. Habe zu dem Buchstaben U gemerkt, dass der Stress löst, habe bei Country Roads geheult, weil ich spürte, wie wichtig mir das alles ist. Es nahm soviel mit, die Musik, aber gabe mir auch so viel.

Mit der Musik sind meine Probleme nicht weg. Die Panik ist weiter da. Der Rücken und das Bein zicken nach wie vor. Aber mit Musik kann ich so viel besser damit umgehen.

Kerstin und Jasmin geben mir den Rahmen, ich bin nicht allein und sie treiben mich immer wieder an, alles von mir zu geben.

Sie wissen es nicht, aber….

Vielleicht habe ich

„Engel ohne Flügel“

auch nur für sie komponiert.

Ja, auch das hat ein Jahr am Limit aus mir gemacht. Eine Songwriterin. Und nur, weil ich so viele wunderbare Menschen um mich rum habe, die mein Leben mit Musik bereichern.

Und da ist nichts unmöglich. Da singe ich Hansi Hinterseer mit Jasmin und Jon Bon Jovi im Chor. Und wenn das alles nicht unmöglich ist, dann darf ich auch weiter drauf hoffen, dass meine Angst bald wieder verschwindet!

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Allgemein

Wenn Erwachsene mit Puppen spielen ist das oft nicht jugendfrei

von am 11. September 2017

Ein Hinweis vorweg:

Nur weil in diesem Musical mit Puppen gespielt wird, ist das Musical noch lange nicht kinderfreundlich. Diese Erfahrung musste die Familie in der Reihe vor uns gestern Abend selber machen. Doch der Reihe nach.

Das Musical Avenue Q begeistert seit 2003 die Fans in den USA, und hat in den letzten Jahren auch den Weg in die deutschen Theater gefunden. Das Besondere an diesem Musical ist, dass hier nicht nur Menschen auf der Bühne stehen, sondern auch Puppen. Gut dreiviertel der gesamten Besetzung besteht aus solchen Puppen, doch je mehr man sich auf das Stück einlässt, desto stärker verwischt die Grenze zwischen Puppenspieler/Sänger und Puppe, und man nimmt die irgendwann nicht einmal mehr wahr.

Thomas Klotz, © Sarah Jonek, mit freundlicher Genehmigung des Stadttheaters Bielefeld

Zur Story. Den Schulabsolventen Princeton (gespielt von Thomas Klotz) verschlägt es auf der Suche nach einer bezahlbaren Bleibe in die namensgebende Avenue Q, nachdem er (nach eigener Aussage) die Avenues A bis P schon abgeklappert hat, aber alles außerhalb seiner Preisklasse lag. Dort trifft er nicht nur auf den exzentrischen Hausmeister Daniel Küblböck (genial persifliert von Norbert Kohler), sondern auch auf die anderen Bewohner, die das Leben in diese Straße gespült hat: Nicky (Benedikt Ivo) und Rod (ebenfalls Thomas Klotz), die zusammen in einer WG leben, Brian (Martin Christoph Rönnebeck) und seine (zukünftige) Frau Christmas Eve (Anna Mari Takenaka), die – neben Hausmeister Küblböck – die einzigen Menschlichen Bewohner der Straße, und die beiden Monster Kate, die derzeit eine Ausbildung zur Kindergärtnerin macht (Seit Deutschlandpremiere dabei: Stefanie Köhm) und Trekkie Monster (ebenfalls Benedikt Ivo), der sich …. Sagen wir … im horizontalen Filmgewerbe offenbar sehr gut auskennt.
Und so schlagen sich die sehr unterschiedlichen Figuren durch das Leben, mit all seinen Facetten, und stolpern auch durch heikle Themen wie Rassismus, Pornografie, Perspektivlosigkeit und Homosexualität.

Aus diesem Grund ist das Musical offiziell erst ab 16 Jahren empfohlen, was oben erwähnte Familie offenbar überlesen oder ignoriert hat.

Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, dieses Musical zu beschreiben, denn die 2 ½ Stunden rauschen nur so an einem vorbei, jedes Stück, jede Melodie sitzt perfekt dort, wo sie hingehört, ohne dass man das Gefühl hat, das Musical wird unnötig in die Länge gezogen.

Das Bühnenbild steht dem US-amerikanischen Vorbild in nichts nach. Neben der Außenkulisse können einige Wohnungen der Bewohner wie bei einem Puppenhaus auch aufgeklappt werden. Der Großteil der Szenen spielt jedoch auf der Straße. Eine Videoprojektionsleinwand ergänzt das Spektakel und wird zwar sparsam, aber immer sehr effizient eingesetzt.

Zur Besetzung ist zu sagen, dass sich Fans des US-Musicals nur in einer Rolle umgewöhnen müssen. Die ursprünglich weiblich besetzte Hauptrolle des

Benedikt Ivo, Katharina Schutza, © Sarah Jonek, mit freundlicher Genehmigung des Stadttheaters Bielefeld

Hausmeisters ist hier in Deutschland – wie aber auch in anderen Ländern – männlich besetzt. Ansonsten steht hier ein erfahrenes Musicalteam auf der Bühne, bei dem man das Gefühl hat, sie hätten schon jahrelang zusammen performt. Besonders beeindruckt waren wir von der unvorstellbaren Koordination der Schauspieler. In einigen Szenen werden die Puppen gleich von zwei Schauspielern zum Leben erweckt (etwa Trekkie Monster), oder aber die Bullshit-Bären, zwei niedlich aussehenden Teddybären, die vermutlich entfernt mit Ted verwandt sind. Gerade letztere werden eigentlich von der gleichen Schauspielerin (brillant: Katharina Schutza) gesprochen, jedoch nicht immer auch beide von ihr gespielt. In solchen Momenten übersteigt die unglaubliche Koordination zwischen Schutza und ihrem Partner Benedikt Ivo meine Vorstellungskraft, und ich frage mich, wie lange sie dafür wohl proben mussten, dass das so reibungslos läuft.

Doch auch der restliche Cast kann sich sehen lassen. Avenue Q-Veteranin Stefanie Köhm erweckt Kate Monster wunderbar zum Leben, und auch Hauptdarsteller Thomas Klotz versteht sich in jeder der zwei Hauptrollen, die er übernimmt, wunderbar zu präsentieren. Norbert Kohler spielt seine Rolle als Daniel Küblböck so authentisch, dass man manchmal das Gefühl hat, der Dschungelstar und DSDS-Dritte steht persönlich auf der Bühne. Eine Schauspielerin habe ich bisher aber unterschlagen. Michaela Duhme übernimmt in der Bielefelder Inszenierung die Rollen von Lucy D. Schlampe, einer anruchigen Jazzdiva, die immerzu auf Männerfang ist, und Lavinia Semmelmöse (ja, die heißt wirklich so), die Kindergartenleiterin und Kate Monsters Cheffin. Außerdem zeichnet sich Michaele Duhme auch als Choreografin verantwortlich.

Das Bühnenehepaar Martin Christoph Rönnebeck und Anna Mari Takenaka soll natürlich nicht unerwähnt bleiben. Hier ist den Produzenten aus meiner Sicht etwas Tolles gelungen, denn im Gegensatz zu anderen Produktionen wird hier die Rolle der japanischen Immigrantin Christmas Eve auch von einer Japanerin übernommen. Okay, deutsch-japanerin, denn Anna Mari Takenaka ist nahe Bremen geboren worden. Trotzdem bekommt sie den klischeehaften japanischen Akzent wunderbar hin.

Anna Mari Takenaka, © Sarah Jonek, mit freundlicher Genehmigung des Stadttheaters Bielefeld

Die Musik der deutschen Lokalisation ist – entgegen meiner Befürchtungen – absolut klasse umgesetzt worden. Nur hier und da mussten zwangsläufig ein paar Witze wegfallen, weil sie einfach im Deutschen nicht logisch gewesen wären (besonders bei „Schadenfreude“, man muss einem deutschen Publikum nicht erklären, dass Schadenfreude ein deutsches Wort ist). Roman Riklin hat glücklicherweise die Texte nicht ins deutsche 1:1 übersetzt, sondern sie übertragen, und das tut den Songs gut. Besonders bei den bekannten Songs „Schadenfreude“, „Das Internet ist für Pornos“ oder „Nur ein schmaler Grat“ merkt man ganz deutlich die Liebe, die Riklin in die Texte gesteckt hat. Jeder Reim sitzt, ohne aufgesetzt zu wirken. Ein weiterer Favorit ist „Jeder ist ein bisschen Rassistisch“.

Ich glaube, kein Song (verzeiht meine Wortwahl) scheißt so sehr auf politische Korrektheit wie dieser. Und auch er wurde nicht nur ins Deutsche, sondern in die heutige Zeit übertragen. Sogar Donald Trump hat einen kurzen Gastauftritt als „zukünftiger Ex-Präsident“. Und aus dem „Schwarzen“ im Bus in der Uraufführung ist in der Bielefelder Inszenierung ein Flüchtling geworden, was dem Thema „Rassismus“ in diesem Lied aber nur noch mehr aktuellen Zündstoff liefert.

Die musikalische Umsetzung der Band unter William Ward Murta kommt – zumindest in der Bielefelder Inszenierung – ohne großes Orchester aus. Nur eine Handvoll Musiker sorgen für den „guten Ton“, der Orchestergraben war noch nie so übersichtlich. Dass es trotzdem laut werden kann haben wir in Reihe 3 sitzend aber gemerkt, wir hatten das Gefühl, wir stehen, pardon, sitzen mittendrin im Geschehen.

Überhaupt hat man bei „Avenue Q“ das Gefühl, man sieht sich kein Theaterstück an, sondern schaut in den Spiegel. Den Spiegel der Gesellschaft nämlich, denn auch wenn das Stück eigentlich in New York spielt, könnte es genauso gut auch in Berlin-Neukölln oder Duisburg angesiedelt sein. Man kann sich so sehr mit den Figuren und ihren Lebensgeschichten identifizieren, dass man sich schon bald selbst als Bewohner der Avenue Q versteht.

Für alle, die zumindest für 2 ½ Stunden ihre gute Kinderstube vergessen wollen, und über Themen wie Rassismus oder Schwule lachen möchten, ohne dafür ins Kabarett zu gehen, sei dieses Musical wärmstens empfohlen. Beschweren Sie sich aber nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt. Und tun sie mir einen Gefallen: Lassen Sie ihren 10-jährigen Sohn zuhause. Denn wenn Erwachsene mit Puppen spielen, kommt meist nichts Jugendfreies dabei heraus.

Ensemble © Sarah Jonek, mit freundlicher Genehmigung des Stadttheaters Bielefeld

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Auftritt | Chor

Die ganz große Bühne und die kleinen, leisen Zwischentöne

von am 5. September 2017

Wochenlange Vorbereitungen lagen hinter uns. Mit uns meine ich den Chor OneVoice aus Bielefeld unter der Leitung von der zauberhaften Kerstin Tölle.

Ich ging in diesen Vorbereitungen total auf. Das war sozusagen der Anker in meinen Sommerferien.  Ich habe mir immer wieder die Aufnahmen angehört, habe in die Noten geschaut, habe die Sachen gesungen.

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Viele Stunden Vorbereitung. „Let me entertain you“ von Robby Williams sogar ein Jahr (der flog dann zu guter Letzt doch von der Liste) für 10 Minuten auf der ganz großen Bühne im Stadttheater Bielefeld.

Ich will jetzt gar nicht die kompletten Proben hier beschreiben. Viel mehr möchte ich diesen Blogbeitrag dazu nutzen vom Auftritt zu erzählen.

Am Samstag den 2. September um viertel nach fünf war es soweit. Der Auftritt um unsere akustische Visitenkarte den Menschen zu überreichen war gekommen. Aber kein Auftritt ohne Einsingen. Dafür versammelten wir uns um 16 Uhr erst einmal im Chorsaal.

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Zugegeben, ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig Herzklopfen und war tüchtig nervös. Was wäre, wenn ich den Text vergesse, hinfalle oder sonstige Scherze?
Aber ein wenig atmen, einsingen und gemeinsames Lachen half mir sehr. Wir sangen alle 4 Lieder noch einmal durch, bekamen letzte Tipps und los ging es in die Kantine, wo wir auf den Auftritt warteten.

Etwa 3 Minuten standen wir in dem schmalen Gang Richtung Theaterbühne. Ich kam mir vor wie ein kleines Kind zu Weihnachten kurz vor der Bescherung. Das hatte ich mir immer erträumt. Ich, einmal auf dieser Bühne zu stehen und zu singen.

Ja, ich weiß, wegen meiner „Behinderung“ ging ich lieber auf Nummer sicher und saß auf dieser großartigen Bühne, aber ich atmete diese Luft, ich schaute in diesen Zuschauerraum mit vielen Menschen, die uns erwartungsvoll ansahen. Ganz kurz rutschte mir das Herz in die schwarze Legging. Aber dann erinnerte ich mich an Kerstins Worte:

„Egal was passiert, habt einfach Spaß auf der Bühne!“

Und kaum war der erste Ton von Scat Calypso gesungen fiel alles ab und ich hatte Spaß. Es erfüllte mich so sehr und alle Anspannungen, die mir die letzten Wochen so sehr zu schaffen gemacht hatten, waren wie weggeblasen. In diesem Falle wohl eher wie weggesungen.

Leider waren diese 4 Lieder viel zu schnell vorbei und als die letzten Takte von „Ode an die Freude“ erklungen, war mir doch ein wenig schwermütig ums Herz.
Das ging viel zu schnell vorbei und ich finde, es muss ganz schnell wiederholt werden.
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Voller Stolz holten wir uns den Beifall ab und hörten den einen oder anderen Zugabe Ruf.
Ich war voll mit Emotionen und habe natürlich auch meine Mama im Herzen gehabt, der das bestimmt gefallen hätte, was da zu hören war.

Applaus und Zugaberufe zeigten in jedem Fall schon einmal, dass wir unsere Sache gut gemacht haben. Aber viel mehr bedeutete mir diese fremde, nette Frau, die vor dem Theater auf mich zukam, mich anlächelte und sagte:

„Das war so schön! Dankeschön!“

Das ging tatsächlich runter wie Öl und berührte mich sehr.

Der Chor war bisher die beste Entscheidung meines Lebens. Ich bin gerne ein Spanferkel mit Apfel im Mund. Singe wie eine Geige in einem Horrorfilm und stelle mir vor, ich sei auf einem LSD Trip.

Ich liebe die Choruschis, die mit mir diese Momente teilen, es erfüllt mich mit Ruhe, zu singen und zu atmen. Es erdet mich und ich freue mich alle 2 Wochen neu auf die Probe mit einer Chorleitung, die wie ein Engel in mein Leben getreten ist. Sie weiß wahrscheinlich nicht einmal, wie wichtig sie mir ist. Aber sie weiß sicher auch nicht, dass sie ein Engel ist!

Ich finde, das schreit ganz bald nach einer Wiederholung und ich bin ja ganz ehrlich, ich warte heimlich auf die Mail, das zu Weihnachten irgendetwas auf dem Plan steht!

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Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Sing lauter | Songwriting

Und was trägt ist die Musik

von am 12. Juni 2017

Hier ist es still, aber ich bin es nicht. Ich singe. Ich bleib am Ball.

Und das in jedem Bereich. Ich splitte einfach mal und berichte.
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Der Proberaum kostet zwar Geld, aber es war genau das richtige, um mit unseren Songs voranzukommen. Wir schreiben Texte, probieren rum und testen aus. Alle Texte kommen tief aus meiner Seele. Alles, was ich nicht sagen kann, das singe ich. Und es tut gut. So entstand zum Beispiel die letzten Wochen ein Song für meine Nichten Ella und Lara. „When you smile with your Heart“

Einer von 10 fertigen Songs. 2 entstehen noch. Und dann? Ein Album zum Download? Wer weiß?

Chor 

 

Der Chor, meine Heimat, meine Wohlfühlzone und Rückzugsort. Wir arbeiten Songs für das Sommerfest im Theater aus. Sogar französisch wird dabei sein. Ich arbeite an mir. Und es erdet mich. Eine Aufgabe zu haben, die ich trotz Behinderung erfüllen kann. Und dank der wundervollen Chorleiterin Kerstin kommt regelmäßig Sonnenschein in mein Leben, einfach, weil sie ist wie sie ist. Man sollte sie auf Rezept verschreiben können.

Ich bin im Sopran so etwas wie die „Taktangeberin“ und nach einem Jahr hab ich endlich ein paar Menschen mit denen ich rede. Ihr wisst, ich tu mir schwer.

Und auch wenn das mit dem Tanzen und dem Stehen nicht klappt, wegen Bein und Rücken, weiß ich, es lohnt sich alles.
„wenn man in dein strahlendes Gesicht sieht, dann ist es so, als würdest du tanzen“
Kerstin ist einfach zauberhaft.

Gesangsunterricht 

Da ich nicht mit mir zufrieden war, hat mein Welpe eben seine erste Lektion gelernt 😂 #vocaltraining

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Jasmin, die beste die es gibt. Sie war in den letzten  Wochen die, die mich wohl am besten verstanden hat. Ohne das ich auch nur ein Wort gesagt habe. Zufall oder Wissen? Gute Menschenkenntnis oder einfach nur Glück? Keine Ahnung. Aber Jasmin hat stets das richtige Rezept, in jeder Lebenslage, einfach durch die Musik. Und das motiviert total immer besser zu werden.

Ella Fitzgerald hab ich abgeschlossen, im Moment erarbeite ich mir in meiner Bruststimme Tina Dico.

Musik


Und ansonsten höre ich viel Musik. Denn Musik ist und bleibt weiterhin mein Lebensweg Begleiter. Für jede Situation. Im Moment höre ich wieder viel Rolf Zuckowski aber auch Wincent Weiss. Denn da müsste einfach immer und überall Musik sein.

#InstaSmule #Smule #Sing #Karaoke #Musiksein

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Gesangsunterricht | Songwriting

Höhenflug? Wahnsinn? – I only want to sing

von am 16. Februar 2017

Whaaaaaaaaaa, ahhhhhhhhhhhhhhh, ahhhhhhhhhhhhh.

Der Song für meine Mama entstand ja eher so durch Zufall. Weil meine Gesangslehrerin meinte, ich solle das versuchen. Meinen Gedanken eine Melodie geben.
Das gefiel mir gut, das machte irgendwas mit mir. Zu Hause nahm ich also die Gitarre in die Hand, schrabbelte die paar Akkorde ungelenkig und ohne jedes Rhythmusgefühl vor mich hin. Und es entstand ein neuer Refrain zu einem Text, der schon mindestens 2 Jahre alt ist. An dem übrigens auch Jasmin und die ambulante Schmerztherapie Schuld tragen. Es ging um Akzeptanz und zulassen. Jasmin wollte, dass ich die Töne zulasse, die Schmerztherapie wollte, dass ich meine Ängste und Schmerzen zulasse. Entstanden war ein Text über mich und wie ich das alles zulassen soll, wenn ich doch Angst davor habe.

Zwei Jahre später waren viele Passagen noch immer gut. Der Refrain wurde zur Bridge, eine Strophe blieb und wurde um 2 Zeilen erweitert, eine 2 Strophe und ein C Teil schrieben Sascha und ich gemeinsam.
Einen neuen Refrain mit meiner Melodie war der Grundstock, das andere kam von selbst.

Und daran arbeite ich gerade. An meinem Song. Ihr wollt wissen, wer ich bin? Dann hört euch den Song an und ihr versteht vielleicht wer ich bin. Der Song ist eine Demo bisher. Es wird noch gebastelt und probiert. Jasmin erarbeit mit mir den Gesang und Sascha zimmert mir nach und nach ein Playback zusammen. Leider nur am PC, aber ich habe keine Band, die ich fragen könnte.

Ich bin glücklich und stolz. Ich hätte nie gedacht, dass ich das kann.
Ich steck da jetzt alles rein was ich habe. Endlich bin ich das Original, und keiner kann mir sagen, du klingst aber nicht wie die oder der. Nein, wollte ich nie, will ich in Zukunft nicht. Ich will meine Musik machen. I only want to sing. Ich mach mir den Soundtrack meines Lebens

 

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